Spremberg will Investoren mit neuem Standortmarketing locken

Traditionsreicher Industriestandort im Süden Brandenburgs bietet Unternehmen Flächen, Förderung und Fachkräfte

Spremberg, 08.12.2010 – Mit einem neuen Logo sowie neuen Standortinformationen und -marketingmaterialien will die brandenburgische Stadt Spremberg neue Investoren gewinnen. Der „Regionale Wachstumskern“ setzt dabei auch auf Präsentationen, Broschüren und einen Imagefilm. Neben der Energiewirtschaft haben sich hier vorwiegend Unternehmen der verarbeitenden Industrie (Papier, Chemie, Kunststoff) angesiedelt. Außerdem soll in wenigen Jahren mit der Förderung von Kupfererz begonnen werden. Mit den neuen Materialien stellt Spremberg neben den vorhandenen Industrieflächen und -infrastrukturen auch die attraktiven Fördermöglichkeiten und Services für potenzielle Investoren dar. Daneben werden gezielt Unternehmen in Deutschland und Europa angesprochen. Dem neuen Standortmarketingkonzept war eine detaillierte Standortprofilanalyse durch ein erfahrenes Beratungsunternehmen vorausgegangen.

Harte und weiche Standortfaktoren bieten gute Chancen
Spremberg ist ein Industriestandort mit einer langen Tradition. Schon seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird hier Braunkohle gefördert. Der Industriepark und das Kraftwerk „Schwarze Pumpe“ haben das Gesicht der Stadt in der Lausitz geprägt und weit über die Region hinaus bekannt gemacht. Die Stadt im Süden Brandenburgs liegt verkehrsgünstig im Drei-Länder-Eck Deutschland, Polen und Tschechien zwischen Berlin und Dresden. Hier treffen sich die paneuropäischen Verkehrskorridore, die West- und Süd-Ost- sowie Nord- und Süd-Europa miteinander verbinden. Ein großes Angebot an Industrie- und Gewerbeflächen, die vollständig erschlossen und mit den notwendigen Medien (Energie, Wasser etc.) ausgestattet sind, bieten Ansiedlungsvorhaben aller Größen gute Voraussetzungen. Durch die Nähe zu den Universitäten in Cottbus und Berlin sowie der Hochschule Lausitz (in Cottbus und Senftenberg) stehen außerdem genügend Fachkräfte zur Verfügung.  Die Region verfügt außerdem über ein hohes Potenzial an Facharbeitern, die hier leben oder zum Arbeiten nach Spremberg kommen. Die zahlreichen Fortbildungseinrichtungen und –angebote stellen außerdem eine kontinuierliche Qualifizierung und Weiterbildung der Fachkräfte sicher. Mit seinen günstigen Fördermöglichkeiten und Gewerbesteuersätzen hat es Spremberg geschafft, bereits zahlreiche Unternehmen zu überzeugen.
Neben der historischen Altstadt und den familienfreundlichen Angeboten verfügt die Stadt über gute Schulen und Bildungseinrichtungen für ihre rund 25.000 Einwohner. Aber auch die reizvolle Lage in der Lausitz mit vielen Freizeitangeboten bietet Einwohnern und Touristen eine hohe Lebensqualität.

Zahlreiche bekannte Unternehmen vor Ort
Auf dem 680 Hektar großen Industriepark Schwarze Pumpe haben sich zahlreiche Unternehmen angesiedelt. Neben einem modernen Braunkohlekraftwerk der Vattenfall Europe Generation AG und einer CO2-Abnscheidungsanlage arbeiten hier über 80 Unternehmen mit rund 3.600 Beschäftigten, darunter eine Papierfabrik der österreichischen Hamburger Rieger Gruppe, die Gipswerke der Knauff Gips KG, die traditionsreiche Textilfabrik Spremberger Tuche, die Schmidt Silicon Pilot Production (Siliziumherstellung) sowie Unternehmensbereiche oder Produktionsstätten von Siemens, Linde und der Hippe KG. Die KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH, eine Tochtergesellschaft der Minerva S.A., wird hier voraussichtlich ab 2016 mit der Förderung des für die Industrie wichtigen Kupfererzes beginnen.
Neue Investoren und Unternehmen will Spremberg aber nicht nur mit seinem Standortmarketing überzeugen, sondern auch mit Präsentationen in ganz Europa und der Teilnahme an wichtigen Messen wie der ExpoReal.


Über Spremberg
Die Stadt Spremberg zählt im Land Brandenburg (Spree-Neiße Kreis) zu den industriellen Ballungsgebieten. Mit ihren rund 25.000 Einwohnern liegt sie rund 100 km südöstlich von Berlin. Der traditionell gewachsene Industriestandort Spremberg ist vom Abbau der Braunkohle und der Energieerzeugung durch die Braunkohle geprägt. Hier wird bereits seit 1843 Braunkohle abgebaut. Wichtigster Wirtschaftsfaktor ist der Industriepark Schwarze Pumpe. Neben einem Braunkohlekraftwerk (800 Megawatt) ist hier auch eine CO2-Sequestieranlage der Vattenfall Europe im Pilotbetrieb und eine Silizium Pilotproduktionsanlage nach einem neuem Verfahren des führenden  Technologielieferanten Schmid Pilot Production GmbH. Die standortprägenden Unternehmen gehören zum produzierenden Gewerbe aus den Bereichen Papier, Kunststoff und Chemie. Die über 700-jährige „Perle der Lausitz“ verfügt neben ihrer günstigen geografischen Lage zwischen Berlin und Dresden sowie als europäischer Verkehrsknotenpunkt außerdem über ein breites Angebot an Aus- und Weiterbildung.

www.wachstumskern-spremberg.de

Dieses Vorhaben wird aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanziert.

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