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Starke Arbeitgebermarke, starke Mitarbeiter

Starke Arbeitgebermarke - starke MitarbeiterWie lässt sich ein erfolgreiches Employer Branding realisieren? Die folgenden fünf Schritte sind aus unserer Erfahrung wichtige Etappen, um dank einer starken Arbeitgebermarke auch starke Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden und zu binden.

  1. Wer bin ich?
    Die Selbstanalyse als Arbeitgeber.
  2. Definieren Sie, warum die besten Kräfte am Markt sich gerade für Ihr Unternehmen interessieren sollten. Befragen Sie Ihre Mitarbeiter, wenn Sie präzise definieren wollen, mit welchen Aspekten das Unternehmen punkten kann. Schauen Sie, wie die wichtigsten Wettbewerber sich darstellen. Wettbewerber meint hier die Unternehmen, die mit Ihnen um die gleichen potentiellen Mitarbeiter konkurrieren. Je konkreter und einmaliger Sie sind, desto besser können Sie nach außen das Bild der Arbeitgebermarke zeichnen.

  3. Wen suche ich?
    Den idealen Mitarbeiter beschreiben.
  4. Damit Sie tatsächlich die richtigen neuen Mitarbeiter finden, sollten Sie Ihren idealen Kandidaten vorab definieren. Welche fachlichen Qualitäten und Soft Skills sind besonders wichtig? Wo erreicht man die Gesuchten und was spricht sie besonders an? Je detaillierter Sie den idealen Mitarbeiter bzw. die ideale Mitarbeiterin definieren, desto genauer werden Sie Ihre Botschaften vermitteln können.

  5. Was soll man von mir wissen?
    Einzigartige Botschaften, die authentisch sind.

    An diesem Punkt verdichten Sie Ihre Eigen- und Wettbewerbsanalyse zu klaren Aussagen. Sie fassen den Kern Ihrer Arbeitgebermarke in Worte und Bilder. Dabei bleiben die Arbeitgeber-Versprechen realistisch. Es macht keinen Sinn, Mitarbeiter mit Traumszenarien zu locken, die nicht eingehalten werden.

  6. Wie kann ich meine Botschaft vermitteln?
    Informieren mit Gefühl.
  7. Ein potentieller Mitarbeiter muss sich so gut wie möglich über Ihr Unternehmen informieren können. Obwohl dieser Punkt auf der Hand liegt ist, ist die Realität ernüchternd: 60 Prozent der von index befragten Unternehmen habe keine umfangreichen Karriereseiten im Internet. Nur 20 Prozent betreiben gezielte Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, um das Unternehmen und seine Vorzüge über die Medien bekannter zu machen. Nicht vergessen: Neben sachlichen Informationen soll ein Unternehmen auch menscheln.

    Lassen Sie Ihre Angestellten zu Wort kommen. Ein Mitarbeiter, der den Arbeitsalltag im Unternehmen hautnah erlebt, wirkt als Sprecher authentisch.

  8. Und wer macht die Arbeit?
    Vernetzen Sie HR und PR.
  9. Bei gutem Employer Branding arbeiten die Profis aus dem Personalwesen mit den Profis aus der Kommunikation Hand in Hand. Das sehen auch die Unternehmen so: 86 Prozent sind der Meinung, dass die Aufgaben gemeinsam von HR- und PR-Verantwortlichen getätigt werden sollten. Oft ist es sinnvoll, die eigenen Mittel mit externem Know-how zu ergänzen. Der Blick von außen hilft besonders, wenn das Unternehmen positioniert wird und die Botschaften formuliert werden. Auch wenn im Anschluss die Strategie in konkreten Maßnahmen effektiv umzusetzen ist, können Dienstleister oft effizient agieren. Wichtig: Die Berater sollten sich mit Kommunikation und HR auskennen.

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