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Eine gruppe von Leuten sitzt an eine duklen Tisch und arbeiten mit ihren digitalen Geräten

Studie von index Research
Jobbörsen bleiben für deutsche Unternehmen die wichtigste Recruiting-Plattform

Die Stellenanzeige war auch im letzten Jahr wieder der Recruiting-Klassiker. So wurden 2019 über 17 Millionen Jobinserate in Deutschland geschaltet. Fast 60 Prozent der inserierten Stellen konnten besetzt werden. Die Gesamtausgaben für Stellenanzeigen lagen bei mehr als 3 Milliarden Euro*. Nach dem coronabedingten Rückgang am Jobmarkt im März 2020 stieg die Anzahl der veröffentlichten Stellenangebote Mitte Mai wieder. Für 65 Prozent der Recruiter sind digitale Jobbörsen auch in Zukunft die mit Abstand wichtigste Plattform. Das sind die zentralen Ergebnisse des index Stellenanzeigen-Reports 2019/2020, für den die Experten von index Research 634 Unternehmen befragt und Auswertungen in der Datenbank index Anzeigendaten durchgeführt haben. Die Studie kann hier kostenfrei angefordert werden.

Auch was die bisherigen Recruiting-Erfolge betrifft, lagen Stellenanzeigen vorne: 33 Prozent der Neueinstellungen fielen auf Jobanzeigen, 14 Prozent auf Mitarbeiterempfehlungen und 10 Prozent auf die Bundesagentur für Arbeit. Dabei führten 57 Prozent der Online-Anzeigen zur Einstellung neuer Mitarbeiter. Rund 70 Prozent der Befragten platzierten ihre Stellenanzeigen auch in den sozialen Medien wie Facebook, XING und Co.

Prozentuale Verteilung der Recrutierten Mitarbeiter in einem Kreisdiagramm

Insgesamt investierten Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Deutschland 2019 über 3 Milliarden Euro* in Stellenanzeigen. 40 Prozent der Befragten wollen künftig ihr Anzeigenbudget erhöhen, lediglich 13 Prozent planen geringere Ausgaben für Stellenausschreibungen. Im Städtevergleich waren die Investitionen in kostenpflichtige Stellenanzeigen in Berlin am höchsten, gefolgt von Hamburg und München. Die größte Nachfrage bestand nach Ärzten und Pflegepersonal.

„Für knapp 70 Prozent der Befragten ist die Stellenanzeige das effektivste Recruiting-Instrument. Aber nicht alle haben professionelle Bild- und Textkonzepte. Wer dagegen in Design und Inhalt investiert, verschafft sich einen deutlichen Vorteil gegenüber anderen Firmen“, betont Jürgen Grenz, Geschäftsführer der index Gruppe.

Interessierte können den index Stellenanzeigen-Report 2019/2020 hier kostenfrei anfordern.

*Bruttoangaben auf Basis der Mediadaten ohne Berücksichtigung etwaiger Rabatte

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