KI-Kompetenzmonitor
KI-Experten werden händeringend gesucht
Unternehmen suchen verstärkt Fachkräfte mit KI-Kenntnissen. Wie der aktuelle KI-Kompetenzmonitor der Personalmarktforschung Index Research zeigt, nennen immer mehr Arbeitgeber entsprechende Skills bereits direkt im Anforderungsprofil von Stellenanzeigen. Allein im IT-Sektor schrieben Unternehmen im ersten Quartal 2026 fast 9.000 Stellen aus, in denen KI-Kenntnisse gefordert waren. Branchenübergreifend war maschinelles Lernen mit rund 12.000 Nennungen die am häufigsten nachgefragte Einzeldisziplin. Die meisten Jobangebote mit KI-Bezug gab es in Bayern mit fast 10.000 Stellen.
Mittlerweile kommt künstliche Intelligenz in fast allen Arbeitsbereichen zum Einsatz. „Unternehmen suchen daher gezielt Fachkräfte, die KI-Anwendungen entwickeln und einsetzen können. Der Wettbewerb um diese Talente nimmt spürbar zu“, sagt Jürgen Grenz, CEO der Index Gruppe.
Viele Unternehmen lagern die Suche nach KI-Experten aus
Erwartungsgemäß gab es im ersten Quartal dieses Jahres im IT-Sektor mit fast 9.000 Stellenangeboten die meisten Positionen mit entsprechenden Anforderungen.
Die Suche nach KI-Experten wird jedoch zunehmend professionalisiert und ausgelagert. Mit über 6.000 Jobangeboten veröffentlichten Personaldienstleister die zweitmeisten Stellen mit KI-Bezug. „Unternehmen setzen vor allem bei schwer zu besetzenden Schlüsselpositionen auf externe Recruiting-Partner“, betont Index-Geschäftsführer Jürgen Grenz.

Diese Skills und Tools waren am gefragtesten
Viele Arbeitgeber definieren bereits in den Stellenanzeigen die gewünschten KI-Kompetenzen. Am häufigsten erwähnten sie zwischen Januar und März dieses Jahres branchenübergreifend folgende Begriffe: Maschinelles Lernen (fast 12.000 Erwähnungen), „Künstliche Intelligenz“ allgemein (rund 8.000 Erwähnungen) und generative KI (nahezu 6.000 Erwähnungen).

Auch die im Anzeigentext erwähnten Tools bieten detaillierte Einblicke, unter anderem in folgenden neu definierten Clustern: Bei den universellen KI-Assistenten dominierten ChatGPT und Microsoft Copilot mit jeweils fast 4.000 Nennungen, gefolgt von Claude mit rund 1.000 Nennungen. In den Bereichen Medien- und Textbearbeitung wurden vor allem CapCut (rund 1.900 Nennungen), Midjourney (488 Nennungen) und Adobe Firefly (166 Nennungen) erwähnt. Bei den KI-Entwicklungstools lagen Cursor (933 Nennungen), Claude Code (836 Nennungen) und GitHub Copilot (767 Nennungen) vorne.



Süddeutschland führte bei KI-Jobs
Regional konzentriert sich die Nachfrage nach KI-Spezialisten auf wirtschaftsstarke Bundesländer. So gab es in Bayern im ersten Quartal fast 10.000 Stellen mit KI-Bezug. Nordrhein-Westfalen folgte mit rund 7.000 Angeboten. In Berlin wurden über 6.000 entsprechende Stellen ausgeschrieben.

Über den KI-Kompetenzmonitor
Der KI-Kompetenzmonitor analysiert quartalsweise die Nachfrage nach KI-Skills in einzelnen Branchen, Berufsgruppen, Firmen und Regionen. Das Online-Tool wurde von der Berliner Personalmarktforschung Index Research entwickelt und basiert auf der Stellenanzeigen-Datenbank Index Anzeigendaten.
Das ist die Website zum KI-Kompetenzmonitor: https://ki-kompetenzmonitor.de/



