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Lächelnder Geschäftsmann mit Brille und 3-Tage-Bart hält einen Telefonhörer in der Hand. Er lehnt seine Arme auf einen weißen Tisch, auf dem sich ein silberner Laptop und ein Klemmbrett liegen.

Unternehmen sparen an der falschen Stelle
Trotz Auftragsflaute werden weniger Vertriebsmitarbeiter gesucht

Die deutschen Unternehmen klagen über Auftragsmangel. Dennoch suchten sie im Dezember 2025 weniger Mitarbeitende für den Vertrieb – also jene Fachkräfte, die neue Aufträge akquirieren. Im Dezember letzten Jahres konnten sich Vertriebler auf rund 43.400 Stellen bewerben. Das waren fast 6 Prozent weniger als im Dezember 2024. Das hat die Berliner Personalmarktforschung Index Research auf Basis von Index Anzeigendaten, der größten Stellenanzeigen-Datenbank Europas, ermittelt.

Laut einer Umfrage des Ifo-Instituts unter 9.000 Managern fehlen jedem dritten Unternehmen in Deutschland Aufträge. Trotzdem schrieben die Arbeitgeber im Dezember 2025 bundesweit nur circa 43.400 Stellen für Vertriebler aus, was einem Rückgang von rund 6 Prozent im Vergleich zu Dezember 2024 entspricht.

„Eigentlich müssten die Unternehmen jetzt mehr Stellen für Sales-Mitarbeitende ausschreiben“, meint Jürgen Grenz, Geschäftsführer der Index Gruppe. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten brauchen sie einen personell gut aufgestellten Vertrieb. Nur so können sie ihre Bestandskunden optimal betreuen, wegbrechende Kunden durch Neukunden kompensieren und langfristig wachsen.“

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